Zurück zum Blog
Recht & Preis·2026-08-12·3 min Lesezeit
Die 2-Monats-Regel: Was darf ein Tippgeber maximal kosten?
Gute Nachricht für alle Wohnungssuchenden: Der Finderlohn ist gesetzlich gedeckelt. Ein Tippgeber darf für seine Vermittlung maximal zwei Kaltmieten inklusive Mehrwertsteuer verlangen.
So wird gerechnet
Die Kaltmiete (ohne Nebenkosten) bildet die Berechnungsgrundlage. Beispiel: 1.000 € Kaltmiete = maximal 2.000 € Finderlohn inkl. MwSt. Alles darüber ist unzulässig — und du solltest das Angebot ablehnen.
Worauf du achten solltest
- Preis vor der Beauftragung schriftlich anfragen — eine seriöse Plattform zeigt ihn transparent an.
- Nur bei Erfolg zahlen: Der Finderlohn fällt erst an, wenn der Mietvertrag zustande kommt.
- Escrow schützt: Der Betrag liegt bis zur erfolgreichen Vermittlung sicher — und wird bei Problemen erstattet.
Bei Kiezfinder ist die Preisobergrenze fest eingebaut: Kein Finder kann mehr als zwei Kaltmieten verlangen — das System prüft das automatisch.